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Project-Id-Version: 0 POT-Creation-Date: 2012-05-09T20:00:15 PO-Revision-Date: 2012-05-09T20:00:15 Last-Translator: Automatically generated Language-Team: None MIME-Version: 1.0 Content-Type: application/x-publican; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit
Bestehendes Setup
Wiederverwendung
Überführung
Untersuchung der bestehenden Einrichtung und Überführung
Jede Computer-Überholung sollte das bestehende System mit einschließen. Dies erlaubt eine möglichst weitgehende Wiederverwendung von Ressourcen und garantiert das nahtlose Zusammenarbeiten der verschiedenen Elemente, aus denen das System besteht. Diese Studie will ein allgemeingültiges Rahmenkonzept einführen, dem bei der Überführung einer Rechner-Infrastruktur hin zu Linux zu folgen ist.
Nebeneinanderbestehen in gemischten Umgebungen
Debian lässt sich sehr gut in alle Arten von bestehenden Umgebungen einbinden und arbeitet gut mit allen anderen Betriebssystemen zusammen. Diese fast perfekte Harmonie rührt vom Marktdruck her, der dafür sorgt, dass Softwarehersteller ihre Programme den Standards folgend erstellen. Die Beachtung von Standards erlaubt es den Administratoren, Programme auszutauschen: Clients oder Server, egal ob frei, oder nicht.
Integration mit Windows-Maschinen
Samba's SMB-/CIFS-Support sichert eine exzellente Kommunikation innerhalb von Windows-Umgebungen. Es verteilt Dateien und Druckerwarteschlangen an Windows-Clients und enthält Software, die es Linux-Rechnern erlaubt, Resourcen von Windows-Servern zu nutzen.
Samba Version 2 verhält sich wie ein WindowsNT-Server (Authentifizierung, Dateien, Druckerwarteschlangen, Herunterladen von Druckertreibern, DFS usw.). Version 3 arbeitet mit Active Directory, sorgt für die Interoperabilität mit NT4-Domänencontrollern und unterstützt RPCs (Remote Procedure Calls). Version 4 wurde komplett neu geschrieben (ist jedoch immer noch experimentell). Ziel ist die Zurverfügungstellung der Funktionalitäten eines Domain Controllers, der zum Active Directory kompatibel ist.
Integration mit MacOS-Maschinen
Netatalk ist ein Programm, das das Appletalk-Protokoll nutzt (läuft auf einem Linux-Kernel) und erlaubt Debian, mit einem MacOS-Netzwerk zusammenzuarbeiten. Es erlaubt die Arbeit mit Dateiservern und Druckerwarteschlangen sowie die Nutzung als Zeitserver (Uhren-Synchronisierung). Seine Router-Funktionalität erlaubt die Verbindung zu Appletalk-Netzwerken.
Integration mit anderen Linux/Unix Maschinen
Schließlich sorgt die integrierte Unterstützung von NFS und NIS für eine reibungslose Zusammenarbeit mit Unix-Systemen. NFS stellt die Dateiserver-Funktionalität zur Verfügung, während NIS Nutzerverzeichnisse anlegt. Das von den meisten Unix-Systemen genutzte BSD-Printing-Layer erlaubt auch die Verteilung von Druckerwarteschlangen.
Koexistenz von Debain mit MacOS, Windows und Unix Systemen
Migrationsvorgang
Um die Kontinuität der Services zu garantieren, muss jede Computer-Migration anhand des Plans geplant und durchgeführt werden. Was das Betriebssystem auch immer benutzt haben mag, dieses Prinzip ändert sich nie.
Überprüfen und Identifizieren von Services
So einfach es auch scheint, dieser Schritt ist wesentlich. Ein professioneller Administrator kennt die primären Aufgaben jedes Servers genau. Solche Aufgaben können sich jedoch ändern, und manchmal haben erfahrene Nutzer vielleicht auch "wilde" Dienste installiert. Wenn man wenigstens über sie Bescheid weiß, kann man zumindest entscheiden was man mit ihnen machen wird, anstatt sie planlos zu löschen.
Zu diesem Zweck ist es sinnvoll, Ihre Benutzer vor der Servermigration über das Projekt zu informieren. Um sie an dem Projekt zu beteiligen, könnte es nützlich sein, vor der Migration die am häufigsten verwendeten, freien Softwareprogramme auf ihren Desktops zu installieren, mit denen die Benutzer nach der Migration zu Debian später wieder zusammenstoßen; OpenOffice.org und die Mozillasuite sind dafür die besten Beispiele.
Netzwerk und Prozesse
Das
Auf einem Linux Rechner kann mit dem Befehl
Einige Netzwerkbefehle arbeiten entweder mit IPv4 (was normalerweise der Standard ist) oder mit IPv6. Das ist speziell bei
Wenn auf einem Server UNIX läuft und Anwendern eine Shell angeboten wird, ist es oftmals interessant zu wissen ob ein Prozess auch in Abwesenheit des Users im Hintegrund läuft. Das Dienstprogramm
In jedem Fall ist es absolut unerlässlich Backups des eigenen Servers anzulegen. Dadurch ist es möglich Informationen wiederherzustellen, falls Benutzer Probleme aufgrund der Migration melden.
Sichern der Konfiguration
Es ist anzuraten die Konfiguration jedes verwendeten Dienstes zu sichern um dessen Äquivalent auf dem aktualisierten Server einzurichten. Die Konfiguration der Dienste sollte wenigstens ausgedruckt und auch als digitale Kopie vorliegen.
Für Unix Maschinen befinden sich die Konfigurationsdateien gewöhnlich in
Bei Diensten zur Datenverwaltung (wie zum Beispiel Datenbanken) wird dringend empfohlen, die Daten in ein standardisiertes Format zu exportieren, dass durch die neue Software problemlos wieder importiert werden kann. Ein solches Format ist üblicherweise dokumentiert und liegt als Textdatei vor; so kann es beispielsweise als SQL Dump bei einer Datenbank oder als LDIF Datei für einen LDAP Server vorliegen.
Datenbank Backups
Jede Serversoftware ist verschieden und es ist unmöglich auf jedes Detail aller existierenden Fälle einzugehen. Um alle Tweaks herauszufinden ist es ratsam die gegenwärte Dokumentation zu lesen. Zusätzlich erfährt man dann welche Bereiche automatisch erstellt werden und welche manuelle Anpassungen benötigen. Das Ziel deses Buches ist es die Konfiguration der gängigen Serverprogramme unter Linux zu veranschaulichen.
Übernahme eines vorhandenen Debian Servers
Um die Wartung tatsächlich selbst zu übernehmen, kann man einen schon mit Debian laufenden Server analysieren.
Die erste Datei, die man kontrollieren sollte, ist
Das Programm
Ein kurzer Blick auf die Datei
Die Datei
Genauso interessant ist es, den Inhalt des Verzeichnisses
Das
Seien Sie vorsichtig und löschen nicht blind alles, was
Installation von Debian
Da nun alle Informationen über den jetzigen Server bekannt sind, können wir ihn herunterfahren und beginnen, Debian auf ihm zu installieren.
Um die passende Version auszuwählen, müssen wir die Computerarchitektur kennen. Wenn es ein PC ist, dann wird dies sehr wahrscheinlich i386 sein. In anderen Fällen können wir die Möglichkeiten entsprechend dem zuvor genutzten System eingrenzen.
Installation der passenden Debian Version
Es ist nicht vorgesehen, dass
Die meisten aktuellen Computer haben 64-Bit Intel oder AMD Prozessoren, die kompatibel zu älteren 32-Bit Prozessoren sind; daher läuft auf ihnen Software, die für die "i386" Architektur übersetzt wurde. Andererseits werden durch diesen Kompatibilitätsmodus die Möglichkeiten dieser neuen Prozessoren nicht volständig genutzt. Aus dem Grund liefert Debian Software für die "ia64" Architektur von Intel Itanium Chips und "amd64" für AMD Chips. Letztgenannte funktioniert auch auf Intel "emt64" Prozessoren, die den AMD64 Prozessoren sehr ähnlich sind.
Abgleichen von Betriebssystem und Architektur
Betriebssystem
Architektur(en)
DEC Unix (OSF/1)
alpha, mipsel
HP Unix
hppa
IBM AIX
powerpc
Irix
mips
MacOS
powerpc, m68k, i386
MVS
s390
Solaris, SunOS
sparc, m68k, i386
Ultrix
VMS
alpha
Windows NT
i386, alpha, mipsel
Windows XP / Windows Server 2008
i386, ia64, amd64
Windows Vista / Windows 7
i386, amd64
Installation und Einrichtung der ausgewählten Services
Nach der Installation von Debian müssen wir Stück für Stück die Services installieren und einrichten, die auf diesem Computer laufen müssen. Die neue Konfiguration muss sich an der vorherigen orientieren, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Alle in den beiden ersten Schritten gesammelten Informationen sind nützlich, um diesen Part erfolgreich abzuschließen.
Installation der ausgewählten Dienste
Bevor man sich Hals über Kopf auf diese Übung stürzt, sollte man unbedingt die Zusammenfassung dieses Buches lesen. Danach wird man ein präziseres Verständnis davon haben, wie die erwarteten Dienste einzurichten sind.